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BESUCH DES KARTÄUSERKLOSTERS BUXHEIM
am Mittwoch, 21. Juni 2017


 
Der Juniausflug 2017 führte den DAHC München per Bus zu einem kunst- und kulturgeschichtlichen Kleinod, dem ehemaligen, in der Nähe von Memmingen in Oberschwaben gelegenen Kartäuserkloster Buxheim.

Während einer hervorragenden Führung durch die ehemalige, liebevoll restaurierte und gut unterhaltene Klosteranlage, zu der auch die Besichtigung einer noch erhaltenen Klause gehörte, erfuhren wir vom Tagesablauf im streng asketischen, weltabgewandten, kontemplativen Leben der Kartäusermönche.

Anhand beeindruckender Zeugnisse mittelalterlicher und barocker Kunst, mitgestaltet durch den Tiroler Holzschnitzer Ignaz Waibl sowie das Wessobrunner Brüderpaar Johann Baptist und Dominikus Zimmermann, verfolgten wir die Entwicklung der Kartause von ihrer Gründung Anfang des 15. Jahrhunderts bis zu ihrem Ende als Stätte geistlichen Lebens durch  Säkularisation im Jahre 1803. Danach wurde die Klosteranlage als zeitweiliger Wohnsitz der gräflichen Familie Waldbott von Bassenheim genutzt. Heutzutage bietet der frühere Klosterbereich vom Deutschen Kartausenmuseum und einem von den Salesianern Don Boscos betriebenen Gymnasium eine Heimstatt. Unser besonderes Interesse fand auch die Odyssee des Waibl‘schen Chorgestühls aus dem 17. Jahrhundert, das im Wege der Versteigerung Ende des 19. Jahrhunderts nach England gelangte, auf wundersame Weise 100 Jahre später an seinen Ursprungsort zurückkehrte und nach eingehender Restaurierung nun die bewundernde Nachwelt erfreut.

Der von schönstem Sommerwetter begünstigte Tag fand seine Fortsetzung mit einem allseits befriedigenden Mittagessen im Restaurant Seegarten am idyllischen Buxheimer Weiher, einer Kaffeepause in der Memminger Innenstadt und der anderthalbstündigen Rückfahrt nach München.

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